Deutsche Gesellschaft für
Musikpsychologie e.V.

Organisation: Prof. Dr. Holger Schramm, Dr. Ann-Kristin Herget und Dr. Felix Thiesen

Datum: 02.-04. September 2022

Veranstaltungsort:
Neue Universität Würzburg (mehr Informationen)
Sanderring 2
97070 Würzburg


Tagungsinformationen

Thema der Tagung

Die 38. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie e.V. findet 2022 am Institut Mensch-Computer-Medien der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg statt. Im Fokus der Tagung wird „Die Psychologie der populären Musik“ stehen. Populäre Musik soll dabei nicht nur auf Popmusik beschränkt sein, sondern jegliche Form von Musik umfassen, die in bestimmten Zielgruppen Popularität genießt – also auch etwa Hiphop, Heavy Metal, Schlager, volkstümliche Musik oder Film- und Serienmusik. Um den Forschungsgegenstand möglichst in all seinen Dimensionen darzustellen, sind Einreichungen aus unterschiedlichsten psychologischen Perspektiven erwünscht. Denkbar wären beispielsweise emotionspsychologische, sozial- und entwicklungspsychologische, medienpsychologische, psychoakustische, pädagogisch-psychologische bis hin zu psychotherapeutischen Fragestellungen, die das Spektrum populärer Musik unter ganz verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Wie immer sind auch freie Beiträge aus anderen Themengebieten willkommen. Um möglichst vielen Vorträgen Raum zu geben, wird auf Keynotes bei der 38. Jahrestagung in Würzburg verzichtet werden.

Call for Papers als PDF (DE | EN)


Einreichen von Beiträgen

Beiträge zur Präsentation können zum Tagungsthema oder als freie Beiträge eingereicht werden. Die als wissenschaftlich gleichwertig betrachteten Präsentationsformen sind Vortrag (20 Min.) oder Poster. Die Einreichung eines Abstracts muss bis zum 1. Mai 2022 über ConfTool erfolgen. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen. In den Beiträgen muss die Fragestellung klar erkennbar sein sowie Methodik und Ergebnisse in verständlicher Weise dargestellt werden. Nach anonymer Begutachtung der Einreichungen erfolgt Anfang Juni 2022 eine Mitteilung über die Aufnahme eines Beitrags in das Tagungsprogramm. Bei zu großer Zahl positiv begutachteter Vorträge werden in Rücksprache mit den Autoren und Autorinnen einige Einreichungen als Poster angenommen. Bis zum 1. Juli 2022 sollen dann ergänzte und aktualisierte elektronische Fassungen der Abstracts (max. 500 Wörter) in druckreifer deutscher oder englischer Sprache zur Veröffentlichung im Tagungsreader eingereicht werden (Template wird zur Verfügung gestellt). Zu spät eintreffende oder den formalen Vorgaben nicht entsprechende Einreichungen können leider nicht veröffentlicht werden.

Tagungsprogramm (vorläufig)

Freitag 2. September

  • 12:30 - Öffnung des Tagungsbüros
  • 14:00 Begrüßung durch das Tagungsteam und den DGM-Vorstand

  • 14:30-15:30 Vortragsblock I TAGUNGSTHEMA
    • Merrill, Julia; Frieler, Klaus; Ackermann, Taren-Ida: The Structure of Musical Dislikes
    • Thiesen, Felix Christian; Schramm, Holger: „Und wir zwei lassen den Alltag zu Hause…“: Nutzungsmotive von Hörer:innen deutschsprachiger Popularmusik

  • 15:30 Kaffeepause

  • 16:00-17:00 Poster-Session I

  • Liste der Poster

    • Ambros, Sarah; Reuter, Christoph: Wie blau klingt die Flöte? – Eine Onlinestudie zu Crossmodal Correspondences bei der Ton-Farbe-Wahrnehmung von Musiker:innen
    • Eifert, Daniel; Bullerjahn, Claudia: Self-Made Eye-Tracking mit Unreal Engine
    • Fiedler, Daniel; Frenzel, Anne C.; Rödel, A. Tatiana; Müllensiefen, Daniel: Emotionale Reaktivität auf Musik im Kontext der Entwicklung musikalischer Fertigkeiten
    • Foramitti, Markus; Lipp, Johanna; Roos, Marik; Stickler, Albert; Weber, Veronika; Weninger, Alexander: (Un)kreativer als du glaubst. Dunning-Kruger-Effekt bei Selbsteinschätzung der Kreativität
    • Gernandt, Emily; Merrill, Julia: Schlager vs. Techno: Stilspezifische Begründungsstrategien des Musikgeschmacks
    • Geyer, Carolin; Rose, Dawn: Researching musical fit in social media touristic short videos
    • Gillner, Elisa: Kopfhörer auf, Musik an: Zum Einfluss auditiver Medienfaktoren auf räumliche Präsenz und Emotionsintensität bei der Rezeption von Konzertvideos
    • Kraft, Jana; Schramm, Holger: Product Placements in Musikvideos – der Einfluss des Künstler-Brand-Fits auf die wahrgenommene Glaubwürdigkeit von Musikern
    • Kudakov, Nikita; Reuter, Christoph; Roos, Marik; Czedik-Eysenberg, Isabella; Emmer, Alex: "My bass is so loud, it could rip your clothes" - Klangmerkmale von Rap
    • Loepthien, Tim; Hantschel, Florian; Ruth, Nicolas; Steffens, Jochen; Randall, Will M.: Flowerleben beim Musikhören: Die Wichtigkeit situativer und personenbezogener Variablen und Zusammenhänge mit der aktuellen Stimmung
    • Mayer, Fabian; Olbermann, Zoe; Schramm, Holger: Influenced by matching music? Zum persuasiven Einfluss emotional passender Hintergrundmusik in audiovisueller Umweltkommunikation auf Instagram
    • McDonald, Geoffrey; Wöllner, Clemens: Form perception in Bach’s Well-Tempered Clavier: The impact of structural interventions on perceived coherence, pleasantness, and time estimates
    • Metcalfe, Tim; Ruth, Nicolas: Data-driven investigation of the cultural evolution of hip hop music from 1979-2010
    • Mühlhans, Jörg; Karagkiozis, Eftropios: Daedalus’ Dancefloor - Quantifying movement patterns and local variation in traditional Greek dances with motion capture
    • Reuter, Christoph; Plitzner, Michael; Roos, Marik; Czedik-Eysenberg, Isabella; Weber, Veronika; Siddiq, Saleh; Oehler, Michael; Rupp, Andreas: „Baaaaaaammmmm" [1] – Empfundene Qualität und Angenehmheit von läutenden Kirchenglocken
    • Roos, Marik; Siddiq, Saleh; Weber, Veronika; Reuter, Christoph; Eder, Matthias: Marching to the beat of my own drum. Synchonizität in musikalischer Interaktion und deren Einfluss auf das Sympathieempfinden
    • Spieß, Louisa; Wöllner, Clemens: Effekte von Chronotypen auf musikevozierte Emotionen am Beispiel von Chills
    • Treß, Johannes; Wöllner, Clemens; Debus, Eike Sebastian: Perioperative Klanginterventionen - Untersuchungen zur Wirkung von Hintergrundmusik bei Operationen
    • Will, Johanna; Degé, Franziska: Entwicklung von Rhythmuswahrnehmung und -produktion bei 5- bis 8-jährigen Kindern



  • 17:00-18:30 Vortragsblock II FREIE BEITRÄGE
    • Raatz, Philipp; Lorenzen, Joschua; Bullerjahn, Claudia; Kaernbach, Christian; Rötter, Günther: Wie emotional ist analytisches Hören?
    • Hake, Robin; Bürgel, Michel; Müllensiefen, Daniel; Siedenburg, Kai: Entwicklung eines adaptiven Tests zu musikalischen Szenenanalyse-Fähigkeiten
    • Müllensiefen, Daniel; Frieler, Klaus; Kopiez, Reinhard: Die Entwicklung kognitiver und musikalischer Fähigkeiten: Vorläufige Ergebnisse einer Langzeitstudie

  • 19:00 Angebot des gemeinsamen Brückenweins für diejenigen, die direkt von der Tagung zur alten Mainmühle gehen (alle anderen haben kurz Zeit Gepäck ins Hotel zu bringen etc.)
  • 19:30 Get-Together und gemeinsames Abendessen in der „Alten Mainmühle“

Samstag 3. September

  • 9:00 Öffnung des Tagungsbüros

  • 9:30-11:00 Vortragsblock III FREIE BEITRÄGE
    • Herget, Ann-Kristin: Es grünt so grün, wenn... Mit Hintergrundmusik in grünen Werbespots zum grüneren Markenimage
    • Silas, Sebastian; Baker, David; Müllensiefen, Daniel: Changing the emotional-semantic perception of visual scenes with music: A large-scale investigation into the effects of audio branding
    • Ansani, Alessandro: At the movies, time flies when you don't feel active: the influence of soundtracks on viewers’ time perception

  • 11:00 Kaffeepause

  • 11:30-12:30 Vortragsblock IV TAGUNGSTHEMA
    • Kopiez, Reinhard; Wycisk, Yves; Sander, Kilian; Silas, Sebastian; Kiyan, Roman; Platz, Friedrich; Bergner, Jakob; Schössow, Daphne; Preihs, Stephan; Peissig, Jürgen: Immersives Musik-Erleben: Psychophysiologische Korrelate
    • Bötsch, Isabell; Krause, Julia: Entwicklung des Music and Gaming Inventory (MAGI)

  • 12:30 Mittagspause

  • 14:00-15:00 Vortragsblock V TAGUNGSTHEMA
    • Mayer, Fabian; Schramm, Holger: Was macht ein Musikprogramm populär? Zum Stand und Stellenwert der Musikforschung bei deutschen Radiosendern 2021
    • Bürgel, Michel; Siedenburg, Kai: Autotune kills the radio star: Salienz von Tonhöhen-Mikromodulationen in populärer Musik

  • 15:00 Kaffeepause

  • 15:30-17:00 Vortragsblock VI FREIE BEITRÄGE
    • Lange, Elke; Omigie, Diana; Trenado, Carlos; Müller, Viktor; Wald-Fuhrmann, Melanie; Merrill, Julia: In touch: Cardiac and respiratory patterns synchronize during ensemble singing with physical contact
    • Egermann, Hauke; Kreuzer, Martin; O'Neill, Katherine; Wald-Fuhrmann, Melanie; Tschacher, Wolfgang; Meier, Deborah; Weining, Christian; Tröndle, Martin: Experimental Concert Research - Studying Live Music Experiences
    • Passarotto, Edoardo; Altenmüller, Eckart; Müllensiefen, Daniel: Music Performance Assessment: Noise in Judgments and Reliability of Measurements

  • 17:00 Mitgliederversammlung der DGM

  • 19:30 Weinführung und -probe im historischen Weinkeller der Würzburger Residenz

Sonntag 4. September

  • 9:00 Öffnung des Tagungsbüros

  • 9:30-10:30 Vortragsblock VII TAGUNGSTHEMA
    • Senn, Olivier; Bechtold, Toni; Hoesl, Florian; Jerjen, Rafael; Kilchenmann, Lorenz; Rose, Dawn; Baldassarre, Antonio; Sigrist, Carlo; Alessandri, Elena: An Empirical Validation of the Psychological Groove Model : Proof of Concept
    • Gillner, Elisa; Thiesen, Felix Christian; Schramm, Holger: Schämst du dich nicht? Zum Einfluss von Intonation und Textinhalt auf das Fremdscham-Erleben bei Singer-Songwriter-Auftritten in Castingshows

  • 10:30-11:30 Poster-Session II

  • Liste der Poster

    • Bruder, Camila; Larrouy-Maestri, Pauline: Acoustic characteristics of contrasting singing styles
    • Buren, Verena; Müllensiefen, Daniel; MacGregor, Chloe Stacey; Degé, Franziska: Messung musikalischer Fähigkeiten im Kindesalter: Ein systematisches Review
    • Cui, Anja-Xiaoxing; Wittland, Michael; Rößler, Frederik; Kúdo Tovar, Daniel; Oehler, Michael: Stressige Musik kann auch entspannen – Präferenz von populärer Musik als hörerspezifischer Einfluss
    • Düvel, Nina; Kopiez, Reinhard: Von leisen und lauten Ereignissen: Der Einfluss von Ghostnotes im Schlagzeugspiel der populären Musik auf das Groove-Erleben
    • Eisinger, Miriam; Müllensiefen, Daniel; Fiedler, Daniel: Welchen Einfluss haben Subjektive Theorien über Musikalität auf die Entwicklung musikalischer Aktivität von Schüler*innen? Ergebnisse einer quer- und längsschnittlichen Untersuchung
    • Frischen, Ulrike; Schwarzer, Gudrun; Degé, Franziska: The effect of music lessons on IQ in 6- to 7-year-old children: the mediating role of inhibition
    • Hochgesand, Maren; Egermann, Hauke: Synchronisation im Live-Konzert: Ein Rahmenmodell für Entrainment und prosoziales Verhalten bei Konzerten im Bereich von populärer Musik
    • Klooss, Felix; Popovic, Dijana; Mühlhans, Jörg: Schau, schau! Eyetracking-IAT zur Untersuchung von Genderstereotypen bei Musikinstrumenten
    • Kuch, Mia; Wöllner, Clemens: Einfluss von Musik auf die Wahrnehmung öffentlicher und privater Alltagssituationen
    • Lorenzen, Joshua; Kaernbach, Christian: Ein Modell für relative Tonhöhenurteile bei oktav-komplexen Tönen („Shepardtöne“)
    • Marx, Tobias: Über das Zusammenspiel von Persönlichkeitskonstellationen und Musikperformanz in semiprofessionellen Musikgruppen • Oehler, Michael; d.V.M. da Costa, Maurício; Regener, Marlon; Voong, Tray Minh: Die Bedeutung numerisch simulierter HRTFs für verschiedene Szenarien in virtuellen Umgebungen
    • Partsch, Fabienne; Sonnentag, Sabine: Musizieren als Erholungsaktivität: Ergebnisse einer Tagebuchstudie
    • Roos, Marik; Weber, Veronika: Charts pro toto – Analyse prototypischer Sounds in Hits der letzten zehn Jahre
    • Sander, Kilian; Wycisk, Yves; Kopiez, Reinhard: Emotionaler Mehrwert durch 3D-Audio? Vergleichende Reanalyse eines Datensatzes zum Musik-Erleben in den Formaten Stereo, Surround und Auro-3D
    • Senn, Olivier; Hoesl, Florian; Jerjen, Rafael; Bechtold, Toni; Kilchenmann, Lorenz; Rose, Dawn; Alessandri, Elena: A set of forty popular music drum pattern stimuli with perceived complexity measures
    • Thiesen, Felix Christian: Noch immer "Musica non grata"? Eine quantitative Inhaltsanalyse der Themen und Repräsentationen von Diversität im aktuellen deutschen Schlager
    • Ungerer, Marietta; Köchli, Sabrina; Rose, Dawn: Music, Mood, Movement, and Parkinson's



  • 11:30 Kaffeepause

  • 12:00-13:00 Vortragsblock VIII TAGUNGSTHEMA
    • Schramm, Holger; Herget, Ann-Kristin; Haas, Christina; Polifka, Alina: „Ich mach' mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.“ Mood-Management durch Nostalgiegefühle bei der Rezeption von populären Serien-Titelmusiken aus Kindertagen
    • Lepa, Steffen; Tom, Potthoff: Metacharakteristika situativer Musikauswahl – Eine Big Data Analyse nutzergenerierter Spotify-Playlists

  • 13:00 Verabschiedung durch das Tagungsteam

  • 13:30 individuelle Abreise

Unterkunft in Würzburg

Wir empfehlen die folgenden Hotels. Hier sind bereits Kontingente für Tagungsteilnehmer:innen verfügbar, die unter Angabe des Kennworts "DGM22" abgerufen werden können.

Central Hotel Garni
Preis EZ pro Nacht: 65-70€, Preis DZ zur Einzelnutzung pro Nacht: 73€
Entfernung zum Tagungsort zu Fuß: 1,5 km – 18 min
Bei der Buchung bitte das Stichwort "DGM22" angeben.

Hotel Rebstock ****
Preis EZ pro Nacht: 129€ exkl. Frühstück (18€/Tag)
Entfernung zum Tagungsort zu Fuß: 700 m – 8 min
Bei der Buchung bitte das Stichwort "DGM22" angeben.

Folgende Hotels sind ebenfalls empfehlenswert. Hier bestehen keine Abrufkontingente.

Hotel Till Eulenspiegel ***
Preis EZ pro Nacht: 75€, Preis DZ zur Einzelnutzung pro Nacht: 95€
Entfernung zum Tagungsort zu Fuß: 650 m – 8 min

Hotel Poppular ***
Preis EZ pro Nacht: 84,50€, Preis DZ zur Einzelnutzung pro Nacht: 113,50€
Entfernung zum Tagungsort zu Fuß: 1,2 km – 15 min

Hotel Walfisch ***
Preis EZ pro Nacht: 110€, Preis DZ pro Nacht: 140€
Entfernung zum Tagungsort zu Fuß: 850 m – 10 min

Zimmerpreise ohne Gewähr, Stand Februar 2022

Get Together in der "Alten Mainmühle"

02.09.2022 ab 19:30 Uhr: Get-Together in der Mainmühle, einem urigen fränkischen Restaurant im Herzen Würzburgs (Mainkai 1, 97070 Würzburg). Das Restaurant liegt direkt an der Alten Mainbrücke, die einen sehenswerten Blick auf die Festung Marienberg bietet. Auf dem Weg zum Get-Together können Sie also bereits einige Highlights Würzburgs sehen. Die Alte Mainmühle ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (Straßenbahnlinien 1, 3, 4 oder 5; Haltestelle "Rathaus" oder "Dom").

Übrigens: Auf der Alten Mainbrücke wird nahezu ganzjährig die Tradition des "Brückenweins" gepflegt. Wer früher als geplant vor Ort ist, kann den Blick über die Stadt, den Main und auf die Festung Marienburg bereits (mit oder ohne Wein) genießen.

Alte Mainmühle
Weinprobe im historischen Residenzweinkeller

03.09.2022 ab 19:30 Uhr: Weinprobe im historischen Residenzweinkeller mit Brotzeitteller (Treffpunkt – Residenzplatz/Frankonia-Brunnen).

Was erwartet Sie bei einer Weinprobe im Residenzweinkeller?

  • Secco-Empfang
  • Führung durch das historische Kellergewölbe
  • prachtvoll mit Kerzen illuminierter Weinkeller
  • 6 ausgewählte Gutsweine
  • fachkundiger Weinkommentar
  • Brot + Mineralwasser

Bei den Brotzeittellern können Sie aus folgenden Alternativen wählen:

  • Käseteller (z. B. Käsespezialitäten, Weich- und Hartkäse, Frischkäse, angemachter Camembert, Butter, Brot)
  • Schinken-Käseteller (Schinkenspezialitäten, Käseauswahl, Frischkäse, Butter, Brot)
  • Fränkischer Brotzeitteller (frische Hausmacher Wurstspezialitäten, Schinkenauswahl, Käseauswahl, Butter, Brot)
  • veganer Teller (saisonale Auswahl aus veganen Produkten)
  • Schlemmerteller (für einen Aufpreis von zusätzlich 4€: Schinkenauswahl, kalter Braten, Geflügelbrüstchen, Fischterrine, Wildpastete, Rohmilchkäse, Blauschimmelkäse, Butter, Brotauswahl)

Kostenpunkt: 29€ (beim Schlemmerteller: 33€). Dies ist ein Angebot, das wir im Rahmen der Tagung für die Teilnehmenden anbieten. Normalerweise liegt der Preis für die Weinführung inkl. Brotzeitteller bei mindestens 55€.

Sie würden gerne an der Weinprobe teilnehmen, aber selbst keinen Alkohol trinken? Kein Problem. Ihnen stehen während der Weinprobe Mineralwasser und Apfelschorle zur Verfügung – und sie erhalten eine Flasche der verkosteten Weine, die Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt genießen oder verschenken können.

Für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende auf halben Stellen ist der Preis für die Weinprobe durch eine Querfinanzierung der DGM noch einmal günstiger:

  • Käseteller, Schinken-Käseteller, Fränkischer Brotzeitteller und veganer Teller für 19€
  • Schlemmerteller für 23€
Wichtig: Verbindliche Voranmeldung bis 15.08. erforderlich, inklusive Wahl des Tellers!

Um an der Weinprobe teilzunehmen, melden Sie sich bitte (inklusive Wahl des Brotzeittellers) bis zum 15. August 2022 zur DGM an. Bei der Anmeldung wird die Teilnahme an der Weinprobe und die Wahl des Brotzeittellers erfragt und dadurch fest gebucht/nicht gebucht. Anmeldungen nach diesem Termin oder Änderungen der Buchung sind leider organisatorisch nicht möglich.

Die Residenz ist vom Tagungsort aus fußläufig zu erreichen (ca. 8 Minuten). Falls Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen wollen, fahren Sie mit dem Bus zur Haltestelle "Mainfranken Theater" oder "Residenzplatz".

Historische Weinresidenz
Downloads & Links | Material zur Tagung

Logos der Universität für Ihre Poster oder Vorträge sowie zusätzliches Material und Informationen werden hier im Zeitraum vor der Tagung zur Verfügung gestellt.

Wenn Sie für Ihren Vortrag oder Ihr Poster ein Logo der DGM oder der veranstaltenden Einrichtung benötigen oder nach anderen tagungsbezogenen Downloads suchen, werden Sie in dieser Sektion fündig. Auch die Materialien zur DoktorandInnen-Workshop werden hier zur Verfügung gestellt.

Logo der DGM

Logo_1a
Weiß & Orange
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Logo_2a
Grau & Orange
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Logo_3a
Grau & Weiß
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Logo_JMU
JMU Logo
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Farbcodes

DGM orange: RGB (244/121/32) | HEX: #f47920
DGM grau: RGB (35/31/32) | HEX: #231f20
JMU blau: RGB (6/61/121) | HEX: #063d79
JMU grau: RGB (216/218/220) | HEX: #d8dadc



Archiv der DGM Jahrestagungen (1985–2020)

Das Tagungs-Archiv wird laufend ausgebaut!

2021 | 37. Jahrestagung | Virtuelle Tagung | Website der DGM & Zoom/Gather.Town

Organisation: Prof. Dr. Michael Oehler, Prof. Dr. Clemens Wöllner, Dr. Franziska Degé, Dr. Anna Wolf, Dr. Jörg Mühlhans

Datum und Ort: 2.–3. September 2020, Website der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie

Die bereits im Jahr 2020 verschobene Präsenztagung in Würzburg musste auch dieses Jahr aufgrund der anhaltenden Covid-Pandemie erneut verschoben werden, weshalb auch 2021 noch einmal eine virtuelle Tagung abgehalten wurde, diesmal jedoch nicht ausschließlich als Postertagung, sondern auch mit 5 Vorträgen, Doktorand*innen-Workshop Präsentationen und Workshops der Mitglieder zu emoTouch Web, dem DOTS-Server, dem Einreichprozess im JBDGM und Berufsperspektiven. Die Posterausstellung wurde auf der Website der DGM mit zusätzlichem Audio- und Videomaterial präsentiert, für die anderen Programmpunkte wurde Gather.Town und Zoom genutzt, einige Autor*innen nutzen eigene Plattformen für Postertalks und Gesprächsrunden. Der Posterpreis 2022 wurde durch eine 3-köpfige Jury an Nina Düvel vergeben.

2020 | 36. Jahrestagung | Virtuelle Postertagung | Website der DGM

Organisation: Prof. Dr. Michael Oehler, Prof. Dr. Clemens Wöllner, Dr. Franziska Degé, Dr. Anna Wolf, Dr. Jörg Mühlhans

Datum und Ort: 3.–6. September 2020, Website der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie

2020 sollte die Jahrestagung der DGM ursprünglich in Würzburg unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Schramm und Ann-Kristin Herget M.A. stattfinden. Aufgrund der unvorhersehbaren Situation im Hinblick auf die SARS-CoV2-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen wurde die Tagung auf das Jahr 2021 verlegt. Um die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich auszutauschen, nicht ersatzlos zu streichen, wurde eine virtuelle Postertagung auf der Website der DGM abgehalten. Der Einreichungsprozess verlief wie bei jeder anderen Tagung, Beiträge konnten jedoch ausschließlich als Poster präsentiert werden. Dazu gab es die Möglichkeit, Audio- und Videobotschaften online zu stellen, um die eigenen Beiträge vorzustellen. Diese Möglichkeit wurde von den Teilnehmer*innen auch rege genutzt, zudem wurde eine Kommentarfunktion zum wissenschaftlichen Austausch über die Inahlte integriert. Einige Autor*innen organsierten auch Livesessions über Zoom, Jitsi oder Webex um zu ihren Präsentationen für Fragen zur Verfügung zu stehen.
Die Mitgliederversammlung wurde ebenfalls online über die Plattform Zoom abgehalten. Trotz der Neuheit des Formats funktionierte alles reibungslos und die virtuelle Tagung wurde gut angenommen, wenn auch das persönliche Zusammensitzen - vor allem beim Conference Dinner - schmerzlich fehlte. Die generelle Möglichkeit Inhalte wie Poster und auch Vorstellungsvideos zu den Postern online verfügbar zu machen könnte jedoch auch in Zukunft bei "normalen" Tagungen weiterverwendet werden.

2019 | 35. Jahrestagung | "Kognitive Musikpsychologie" | Eichstätt

Organisation: Prof. Dr. Kathrin Schlemmer

Datum und Ort: 6.–8. September 2019, Institut für Musikwissenschaft der KU-Eichstätt-Ingolstadt

Die 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie fand von 6. bis 7. September 2019 im Institut für Musikwissenschaft der KU-Eichstätt-Ingolstadt unter dem Thema "Kognitive Musikpsychologie" statt.

Tagung 2019, Eichstätt
2018 | 34. Jahrestagung | "Musik im audiovisuellen Kontext" | Gießen

Organisation: Prof. Dr. Claudia Bullerjahn

Datum und Ort: 7.–9. September 2018, Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Justus-Liebig-Universität

Die 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie fand von 7. bis 9. September 2018 im Institut für Musikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen unter dem Thema "Musik im audiovisuellen Kontext" statt. Bereits am Vortag konnte mit einem gut besuchten DoktorandInnen-Workshop (organisiert von Daniel Müllensiefen) ein erfolgreicher Auftakt zur Tagung gesetzt werden. Als Rahmenprogramm wurden eine Experimentalvorlesung im Liebig-Museum sowie eine Führung durch Liebigs Laborräume geboten. In Themenblöcken mit Vorträgen sowie zwei Poster-Sessions wurden empirische Forschungsbeiträge aus den Bereichen Filmmusik, Musikfilm, Werbung und Videospiel vorgestellt, die das Wechselspiel zwischen auditiven und visuellen Elementen mit unterschiedlichen quantitativen oder qualitativen methodischen Herangehensweisen untersuchen, aber auch etliche freie Beiträge zu unterschiedlichsten Themen. Mark Grimshaw-Aagaard (Aalborg Universitet) und Tom Schneller (School of Music Ithaca) bereicherten die Tagung mit spannenden Keynote-Vorträgen.

Tagung 2018, Gießen
2017 | 33. Jahrestagung | "Musik und Bewegung" | Hamburg

Organisation: Prof. Dr. Clemens Wöllner

Datum und Ort: 15.-17. September 2017, Insitut für Systematische Musikwissenschaft der Universität Hamburg

Für die deutschsprachige Musikpsychologie ist das Institut für Systematische Musikwissenschaft der Universität Hamburg geschichtsträchtig, wurde doch hier eine ganze Schule von systematischen Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftlern mit musikpsychologischem Erkenntnisinteresse geprägt. Zu dieser gehören auch Helga de la Motte-Haber, Klaus-Ernst Behne und Günter Kleinen, die gemeinsam im Jahr 1983 die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie mit dem Ziel gründeten, der deutschsprachigen Musikpsychologie ein Forum zu bieten. So wundert es nicht, dass die 33. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie (DGM) am Hamburger Institut mit Bezug zu dieser Geschichte eröffnet wurde. Die wie gewohnt dreitägige Konferenz – in diesem Jahr zwischen 15. und 17. September 2017 – widmete sich dem Thema „Musik und Bewegung“, zu dem der lokale Gastgeber und Organisator Clemens Wöllner seit seiner Berufung an das Institut für Systematische Musikwissenschaft mit großem Erfolg einen Forschungsschwerpunkt aufgebaut hat. Zeugnis hiervon ist das laufende Projekt "Slow Motion: Transformations of Musical Time in Perception and Performance" (SloMo), in dem seit Anfang 2017 – gefördert durch den Consolidator Grant des European Research Council – die Wirkung gedehnter Zeit erforscht wird.

Passend zur Interdisziplinarität des Feldes „Musik und Bewegung“ konnten für die Keynote-Vorträge mit Werner Goebel (Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien) und Clare Guss-West (European Network for Opera, Music & Dance Education, Brüssel) ein Redner und eine Rednerin mit sehr unterschiedlichen Hintergründen und Ansätzen gewonnen werden. So gibt Goebel – international renommierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der musikbezogenen Bewegungsforschung – im Eröffnungsvortrag der Tagung einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen der Bewegungserfassung des Musikzierens. Interessant erscheint bei aller Aktualität der Thematik die historische Einlassung von Goebel über ein mechanisches Motion Capturing System, das bereits in der ersten Hälfte es 19. Jahrhunderts entwickelt worden ist und sogar heute noch eingesetzt wird. Zudem demonstrierte Goebel eindrucksvoll anhand seiner eigenen Forschungsarbeit zur Effizienz des Fingeranschlags beim Klavierspiel das große Potential, das in der heute möglichen, äußerst genauen Bewegungsmessung und -analyse beispielsweise für das Erlernen und Üben von Bewegungsabläufen liegt. Am zweiten Tag der Konferenz wird mit dem Keynote-Vortrag von Clare Guss-West der thematische Bogen zum Tanz gespannt. Ihre vielfältigen praktischen Erfahrungen u. a. als Tänzerin, Choreografin, Sängerin, Opernintendantin, Lehrer-Ausbilderin und holistische Therapeutin verbindet Guss-West mit aktuellen wissenschaftlichen Befunden zur Effektivität des Lehrens und professionellen Trainings zu einem holistischen Ansatz über gelungene Bewegung. Ins Zentrum ihres Ansatzes stellt sie die Integration unterschiedlicher grundlegender Aspekte von Körper und Geist.

Entlang der thematischen Spannbreite der beiden Keynote-Vorträge entfaltete sich das weitere themenbezogene Tagungsprogramm, das wie üblich als einzügige Vortragsreihe organisiert wurde. Anschließend an die Ausführungen von Werner Goebel boten die nächsten beiden Vorträge zwei fokussierte Einblicke in den Einsatz der Messung von Musizierbewegungen, einerseits zur Erforschung von Muskelaktivität und Bewegungsmustern von hohen Streichern in Abhängigkeit von Ermüdung und Schmerz (Dirk Möller, Bronwen Ackermann und Christoph Zalpour) und andererseits zur Untersuchung des Zusammenhangs von Spielbewegungen und Klang beim Klarinettenspiel (Manfred Nusseck, Christoph Reuter, Isabella Czedik-Eysenberg und Claudia Spahn). Im zweiten Vortragsblock des ersten Tages standen zwei weitere Facetten des Themas „Musik und Bewegung“ im Mittelpunkt: Das Bewegen zu Musik – vom „kaum merklichen Mitschwingen“, wie es bereits im Call vor Papers zur Tagung heißt, bis zum Tanz – und die Rückübersetzung musikalischer Gesten in Klang. Solche Verklanglichungen (Sonifikationen) sind unter anderem im Bereich des Bewegungslernens relevant und werden für künstlerische Performances eingesetzt. Zwei Evaluationsstudien zu unterschiedlichen Übersetzungsstrategien, die in einem nachmittäglichen Vortrag vorgestellt wurden (Jesper Hohagen und Clemens Wöllner), lieferten Befunde zum Selbst-Fremd-Erkennen von Sonifikationen sowie zu ihrer ästhetischen Wahrnehmung. Eine besondere Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst schlug das beeindruckende abendliche Konzert von Federico Visi, der ebenfalls gestengesteuert zahlreiche musikalische Parameter kontrollierte und so seine Musik mittels Bewegung auf unkonventionelle Weise zum Erklingen brachte. Die beiden thematischen Facetten (Bewegen zu Musik und Verklanglichung musikalischer Gesten) sponnen sich fort bis zum Keynote-Vortrag von Clare Guss-West zur Mitte des zweiten Tages. Der thematische Fokus der Tagung klang am Nachmittag mit der Präsentation eines Projektes zur Messung der nonverbalen Synchronie des Publikums im klassischen Konzert (Christoph Seibert, Fabian Greb und Wolfgang Tschacker) aus. Insgesamt 12 Vorträge zum Themenkomplex „Musik und Bewegung“ haben der Jahrestagung eine starke inhaltliche Klammer verliehen. Innerhalb dieser wurde besonders deutlich, dass die Forschungsfragen und Ansätze vielfältig sind und dass das Feld durch starke Interdisziplinarität gekennzeichnet ist. Die Tagung bot in diese Vielfalt einen sehr spannenden und lohnenswerten Einblick.

Wie üblich wurden auf der Jahrestagung der DGM auch zahlreiche freie Beiträge präsentiert. Am Nachmittag des zweiten Tages fanden unter anderem Vorträge zu Themen im Bereich audiovisuelle Werbung und Audio-Branding sowie zur alltäglichen Nutzung von Musik Platz. Neben den insgesamt sieben thematisch freien Vorträgen wurden in zwei Sessions 58 Poster präsentiert. Die Postersessions bildeten auch in diesem Jahr ein Kernstück der Tagung, nicht zuletzt, weil hier der direkte Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen zu aktuellen Projekten stattfindet und neue Kooperationen und Vernetzungen angebahnt werden. Der letzte Tagungstag hielt erneut freie Beiträge als Vorträge bereit und hatte insbesondere mit den Präsentationen zum Thema „Verbreitung und Prädiktoren neurodidaktischer Mythen unter Musiklehrern und Musik-Lehramtsstudierenden“ (Nina Düvel, Anna Wolf und Reinhard Kopiez) sowie zum Thema „LongGold: Eine Langzeitstudie zur Entwicklung musikalischer Fähigkeiten im Jugendalter“ (Daniel Müllensiefen) einen angenehmen und forschungslogisch wünschenswerten Fortsetzungs- und Fortschreitungscharakter.

Tagungsbericht: Nicola Bunte

2016 | 32. Jahrestagung | "Akustik und Musikalische Hörwahrnehmung" | Wien

Organisation: Prof. Dr. Christoph Reuter

Datum und Ort: 9.-11. September 2016, Campus der Universität Wien

Derzeit keine weiteren Informationen verfügbar.

2015 | 31. Jahrestagung | "Musik und Wohlbefinden" | Oldenburg

Organisation: Prof. Dr. Gunter Kreutz

Datum und Ort: 11.-13. September 2015, Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität

Derzeit keine weiteren Informationen verfügbar.

2014 | 30. Jahrestagung | "Angewandte Musikpsychologie" | Erlangen

Organisation: Dr. Frederik Nagel

Datum und Ort: 12.-14. September 2014, Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen

Derzeit keine weiteren Informationen verfügbar.

2013 | 29. Jahrestagung | "Musik und Familie" | Frankfurt

Organisation: Prof. Dr. Maria Spychiger

Datum und Ort: 06.-08. September 2013, Institut für Musikpädagogik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Derzeit keine weiteren Informationen verfügbar.

2012 | 28. Jahrestagung | "Musik – Psychologie – Pädagogik" | Bremen

Organisation: Prof. Dr. Veronika Busch und Prof. Dr. Clemens Wöllner

Datum und Ort: 28.-30. September 2012, Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Bremen

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2011 | 27. Jahrestagung | "Musik und Gesundheit" | Osnabrück

Organisation: Prof. Dr. Christoph Louven und Dr. Franziska Olbertz

Datum und Ort: 09.-11. September 2011, Fachgebiet Musik und Musikwissenschaft der Universität Osnabrück

Die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie traf sich in diesem Jahr vom 09.-11.09.2011 im frisch renovierten Schloss der Osnabrücker Universität, um sich dem Tagungsthema "Musik und Gesundheit" zu widmen. Zu diesem Anlass trafen sich Interessierte und Aktive u. a. aus den Disziplinen Musikermedizin, Musiktherapie und Musikphysiotherapie. Aus verschiedenen Perspektiven diskutierten sie die Relevanz des Tagungsthemas.

Schnell wurde deutlich, dass bei professionellen Musikern ein starker Bedarf an gesundheitlicher Versorgung vorherrscht. So berichteten Heiner Gembris & Andreas Heye in ihrem Vortrag, dass aktuell etwa 55 % von 2.536 befragten Orchestermusikern an körperlichen Beschwerden leiden, die sie beim Musizieren beeinträchtigen. Dieser Befund wurde von Seiten der neu eingerichteten physiotherapeutischen Musikersprechstunde (INAP/O, Hochschule Osnabrück) bekräftigt. Sehr häufig wird die Sprechstunde von Musikern mit Erkrankungen des muskuloskeletalen Systems und Beschwerden im Schulter-Nacken-Bereich aufgesucht. Auch wenn spezifische Musiker-Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten ein wesentliches Forschungsfeld ausmachen, sind sich die Referierenden und Teilnehmenden in einem Punkt jedoch einig: es geht nicht mehr nur um das Aufdecken und Lindern von Erkrankungen, sondern vor allem um die gezielte Prävention. Im Sinne des medizinisch geprägten Ausdrucks Salutogenese1 oder dem des psychologischen Begriffs Positive Psychology Movement2, sollen verstärkt Ressourcen entdeckt bzw. geweckt und sinnvoll eingesetzt werden.

"Musik und Wohlbefinden" war die zentrale Botschaft der Keynote von Gunter Kreutz (Oldenburg). Neben innovativen Ansätzen, wie z.B. der Messung der Wirkung von Musik auf physiologische Reaktionen (z. B. Hormonspiegel) beim Tanzen, berichtete Kreutz von Grundlagenforschungen aus den Bereichen Singen und Prophylaxe, sowie Singen und positive Affekte. Der damit verfolgte Ansatz einer musikalischen Salutogenese bezieht sich allerdings auf einen nicht-pharmakologischen Bereich, außerhalb von klinischen Zusammenhängen. Zielgruppe ist nicht mehr nur der professionelle Musiker, sondern der musikalische Laie und dessen Möglichkeit zum Herstellen von Wohlbefinden und Gesundheit. Diskutiert wurde hierbei die problematische Situation, die sich aufgrund des Anspruchs an eine langfristige Nachweisbarkeit musikalischer Wirkung ergibt. Nachfolgende Forschungsarbeiten werden zeigen, in wie fern sich für die Wirkung von Musik als Mittel zur Förderung von Wohlbefinden auch objektive Nachweise finden lassen, die einem Vergleich mit der evidenzbaiserten Medizin standhalten.

Wie der Keynote Claudia Spahns (Freiburg) zu entnehmen war, lässt sich das Fachgebiet Musik & Medizin in zwei Bereiche unterteilen: die Musikermedizin (Prävention, Diagnostik und Therapie von Musikern) und die Musikmedizin (Musik als Therapeutikum). Interessant war jedoch zu sehen, wie beide Perspektiven in Kombination mit universitärer Lehre an den musikphysiologischen Instituten zusammenkommen. Dieses wurde am Beispiel eines Auftrittstrainings verdeutlicht: im Rahmen einer Mentorenausbildung werden positive Erfahrungen im Umgang mit Lampenfieber vermittelt. Die Grenzen von Medizin, Psychologie und Pädagogik verschwimmen hier und bereichern sich gegenseitig. Die Keynote gab Einblicke in die Arbeit der mittlerweile sechs deutschen Institute für Musikermedizin (Hannover, Berlin, Freiburg, Dresden, Detmold, Köln) sowie in spezielle Projekte des Instituts in Freiburg. Beeindruckend wirkte besonders die Aufnahme eines Trompeters, dessen Spielen im fMRT aufgezeichnet wurde. Auf diese anschauliche Weise versucht man in der Freiburger Musikermedizin, mehr über die spielbegleitenden muskulären Aktivitäten im Kopf- und Halsbereich zu erfahren.

Die Musikmedizin beschäftigt sich vor allem mit der heilenden Wirkung von Musik im klinischen Kontext. Einige Poster machten auf die mannigfaltigen Einsatz- und Forschungsgebiete aufmerksam: Musikrezeption im psychiatrischen Kontext und bei Persönlichkeitsstörungen, bei der Behandlung von Tinnituserkrankungen oder bei Wachkomapatienten. Ein interessanter Beitrag dazu war von Jörg Fachner zu hören, der von seinem neurowissenschaftlichen Forschungsprojekt aus Finnland (Jyväskylä) berichtete. Sein Labor untersucht Effekte von Musiktherapie bei depressiven Patienten. Es konnten höhere Aktivitäten in den mit Depressionserkrankungen zusammenhängenden relevanten Hirnarealen festgestellt werden. Dies lässt darauf schließen, dass infolge der Musiktherapie eine Zunahme an positivem Affekt und eine Reduktion von Angst erfolgen.

Musiktherapeutische Abläufe und Inhalte referierte Susanne Metzner (Magdeburg) in ihrer Keynote. Überzeugend und mitreißend berichtet sie von ihrer Arbeit in der musikimaginativen Schmerztherapie. An chronischen Schmerzen leidende Patienten erfahren hierbei die Möglichkeit, ihrem Schmerz musikalischen Ausdruck zu verleihen. Sie entwickeln mithilfe des Therapeuten eine "Schmerz-Komposition". Später versucht man dann Klänge zu finden, die mit Linderung und Schmerzfreiheit assoziiert werden. In der Regel berichten Patienten anschließend von einer Veränderung der Schmerzqualität und in einigen Fällen sogar von Schmerzlinderung. Aus dieser Form der Synchronisation von Musik- und Schmerzerleben spricht ein Phänomen, das sich nicht durch die üblichen Transfereffekte erklären lässt oder erklärt werden muss. Mensch und Musik wirken hier unmittelbar und elementar zusammen.

Zunehmend drängte sich jedoch eine Frage auf: Wie kann Musik einerseits zum Wohlbefinden und zur Gesundheit beitragen und andererseits bei professionellen Musikern zu erheblichen Beschwerden und Erkrankungen führen? Hier zeigt sich ein Mangel an etablierter, gesunder musikalischer Praxis von Berufsmusikern. Die einseitige und spezielle Belastung durch das Musizieren erfordert, ebenso wie bei Sportlern, gewisse Rahmenbedingungen: Aufwärmen, ausgleichendes Training und Entspannung/Ruhephasen. Eine Aufgabe der Zukunft liegt wohl darin, diesbezügliche Ideen (z. B. Physioyoga, dargestellt im Posterbeitrag von Monika A. Pohl) und ähnliche Ansätze auszubauen und zu professionalisieren. Musiklehrer scheinen dahingehend bereits eine alltagstaugliche Taktik gefunden zu haben - ihr Umgang mit Musik wirkt sich zumindest im Vergleich zu anderen Lehrern positiv auf ihren gesundheitlichen Zustand aus ("Musiklehrer sind vermutlich resilienter gegen Burnout als Lehrer anderer Fächer", so Andreas C. Lehmann & Marcus Hullin aus Würzburg in ihrem Beitrag).

Eine Erweiterung der von Peter Sedlmeier eingeleiteten Methoden-Workshops gab es in diesem Jahr von Reinhard Kopiez & Friedrich Platz (Hannover). Sie demonstrierten die Bedeutung von Effektstärken und Power-Analysen für die Interpretation statistisch signifikanter Ergebnisse und zeigten dies am Beispiel einer Meta-Analyse. Diese aufwendige Analyse von 15 Studien zum Thema "Die visuelle Koomponente in audio-visueller musikalischer Performanz" verdeutlichte den Nutzen der resultierenden Kennzahl (Cohen's d) als Hilfe für die Stichprobenberechnung in zukünftigen Studien: mithilfe der ermittelten Effektstärke kann zukünftig der Einfluss der visuellen Komponente auf die Musikbewertung genauer berücksichtigt werden. Abschließend lautete ein Appell an die Forschungsgemeinschaft, statistische Kennwerte nicht nur zu berechnen, sondern auch in entsprechenden Artikeln vollständig anzugeben. Somit sichert man nicht nur die Transparenz, sondern ermöglicht erst die Durchführung derartiger Meta-Analysen und die nachhaltige Nutzung der eigenen Arbeiten für andere Wissenschaftler.

In der Reihe der freien Beiträge sorgte das Thema "Offenohrigkeit" auch in diesem Jahr für große Diskussionen. Eine theoretische Erweiterung und modifizierte Form der Operationalisierung und Messung wurden von Katrin Drazek-Kappus und Christoph Louven (Osnabrück) vorgestellt. Mittels einer computergestützten Befragung sollte die Länge der Hördauer als Indikator für Offenohrigkeit erfasst werden. Inwiefern der daraus ermittelbare Index zur Aufklärung des Effekts der Offenohrigkeit und deren Abnahme in der Grundschule beitragen kann, wird noch zu prüfen sein.

Zu den Höhepunkten dieser Tagung zählte sicherlich der Vortrag von Johannes Hasselhorn (Hannover Music Lab) zum Zusammenhang zwischen populärer Musik, Emotion und autobiografischer Erinnerung. Die Stimmung der älteren Studienteilnehmer, die mittels Musik an ihre "Blütezeit" (15-24 Jahre) erinnert wurden, übertrug sich förmlich auf die Zuhörenden. Offensichtlich wurden Erinnerungen an die Musik der eigenen Jugend und damit verbundene Erlebnisse geweckt. Schaut man sich die bei der Studie entstandenen Fotos und Gesichter an- so sieht man ein gutes Alltagsbeispiel für durch Musik ausgelöstes Wohlbefinden.

Bericht: Caroline Cohrdes

2010 | 26. Jahrestagung | "Kreativität - Struktur und Emotion" | Würzburg

Organisation: Prof. Dr. Andreas C. Lehmann, Prof. Dr. Ariane Jeßulat und Prof. Dr. Christoph Wünsch

Datum und Ort: 07.-10. Oktober 2010, Hochschule für Musik Würzburg

Unter dem Titel „Kreativität – Struktur und Emotion“ trafen sich vom 7.-10. Oktober über 200 Musikpsychologen und Musiktheoretiker aus mehreren europäischen Ländern an der Hochschule für Musik Würzburg zu einem wissenschaftlichen Austausch über die Fächergrenzen hinweg.

Es wurden knapp 80 Referate und Poster präsentiert. Zur Eröffnung standen Gastvorträge zu Themen wie dem Verhältnis von Musikpsychologie und Musiktheorie (Prof. Dr. Auhagen, Uni Halle), der Musikinformatik (Prof. Georg Hajdu, Musikhochschule Hamburg), zum Problem der Wiederholung (Prof. Dr. Andreas Haug, Uni Würzburg), Kreativität und Ökonomie (Prof. Dr. Janz, Uni Hamburg) und der Entwicklung von Sprache und Musik aus dem Säuglingsschrei (Prof. Dr. Kathleen Wermke, Uni Würzburg) auf dem Programm. Außerdem war der international bekannte englische Musiktheoretiker Nicholas Cook aus Cambridge eingeladen worden.

Künstlerisches Rahmenprogramm für die zahlreichen Besucher waren zwei Abendkonzerte, eines davon ein Klavierabend und eines ein Konzert mit Werken der zeitgenössischen Komponisten Johannes Schöllhorn und Claus-Steffen Mahnkopf. Beide hatten zuvor eine umfangreiche Einführung in ihr Werk und ihre Arbeitsweise gegeben. Die Konzerte wurden unter Beteiligung von Studierenden der Hochschule gespielt. Ganz nebenbei markierte der Kongress das 10jährige Bestehen der Gesellschaft für Musiktheorie, die zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie Gastgeber des Kongresses war.

2009 | 25. Jahrestagung | "Musikpsychologie und Populäre Musik" | Kassel

Organisation:

Datum und Ort: 11.-13. September 2009, Universität Kassel

Die 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie in Kassel hatte sich in diesem Jahr ganz der "Populären Musik" verschrieben. Die aufgeweckte Stadt an der Fulda mit ihrer noch relativ jungen Universität bot dafür eine passende und angenehme Atmosphäre. Die Populäre Musik war ein Thema, wie es im Anschluss an die Forderungen der vergangenen Tagung in Hannover kaum hätte besser gewählt sein können, denn dort plädierten einige - vor allem auch die Gründungmitglieder der DGM - für eine stärkere Öffnung der Musikwissenschaft hin zur Musikpsychologie oder der Popmusikforschung sowie für eine stärkere Alltagsorientierung im wissenschaftlichen Arbeiten. Diese Erwartungen wurden in Kassel mehr als erfüllt.

So untersuchte der eingeladene Gastredner Hans-Otto Hügel (Hildesheim) gleich zu Beginn die Multifunktionalität populärer Texte und stellte fest, dass deren Unterhaltungsfunktion so vielfältig ist wie die unzähligen verschiedenen Lebenssituationen der Hörer. Popmusik-Texte sind ein Medium, in dem sich das tägliche Leben spiegelt - wenngleich manchmal sehr metaphorisch oder romantisch verklärt, und ihr Wert geht weit über bloße "Unterhaltsamkeit" hinaus. Der zweite Keynote Redner, Ralf von Appen (Giessen), analysierte die populäre Musik als nützliche und vielversprechende Schnittmenge von Musikpsychologie und Popmusikforschung. Beide Disziplinen sollten sich nicht länger isoliert voneinander entwickeln, sondern sich auf ihre gemeinsamen Grundfragen besinnen: Was macht der Mensch mit Musik? Wie geht er mit ihr um? Warum tut er das auf diese oder jene Weise und welche Wirkungen ergeben sich daraus? Mit Hilfe der populären Musik lassen sich diese Fragen sowohl im Hinblick auf allgemeine psychologische Gesetzmäßigkeiten als auch im Hinblick auf die Erforschung des sozialen und kulturellen Wesens Mensch untersuchen.

Diesen beiden Beispielen folgend ließ die Tagung damit einen deutlichen Trend erkennen: die Aufgabe von dogmatischen, wertenden und voreingenommenen Herangehensweisen einerseits sowie die Orientierung des Wissenschaftlichen an der Lebensrealität der Menschen andererseits. Dass die Popmusik das geeignete Medium, ja geradezu ein Sinnbild für diese Trendwende sein kann, zeigte sich in der großen thematischen wie methodischen Vielfalt der Vorträge und Poster zum Thema. Von Musikproduktion über Struktur und Innovation bis zu Rezeption gaben sie das breite Spektrum der deutschen Musikpsychologie wieder. Der Mensch in seinem Verhältnis zur Musik war dabei das zentrale Element bei Themen wie dem Verschwinden der Offenohrigkeit im Grundschulalter, den Einflussgrößen auf die Bewertung von Musik bei Jugendlichen oder der Rolle von Musik im Alter und bei Alzheimerdemenz. Auffällig war eine starke Orientierung vieler Beiträge an den emotionalen Aspekten des Musikhörens und Musikmachens. Diese Akzentuierung schließt nicht nur an die endlich stärker werdende Berücksichtigung von Emotionen in der Psychologie an, sondern ist ein weiteres Beispiel für die Untersuchung des alltäglichen Umgangs von Menschen mit Musik.
Der immer stärker werdende Drang zur interdisziplinären Vernetzung und der Wille voneinander zu lernen, fand auch Ausdruck im Workshop von Peter Sedlmeier (Chemnitz), der die Zuhörer mit der aktuellen Diskussion und methodischen Alternativen zum "Signifikanztest-Ritual" fesseln konnte. Nicht wenige spätere Redner haben in ihren Vorträgen auf den gelungenen Workshop Bezug genommen und sich ein wenig über ihre Signifikanztests und p-Werte amüsiert. Nicht zuletzt war auch diese Tagung wieder geprägt vom Nachrücken junger Forscherinnen und Forscher, die mit neuen Ideen und oft innovativen Methoden der Musikpsychologie ein ganz eigenes Gesicht geben.
Die Wahlen der Mitgliederversammlung brachten ein neues Vorstandsteam (Vorsitzende Profes. Dres. A. C. Lehmann und V. Busch, Schriftführerin Dr. F. Olbertz, Schatzmeister Dr. M. Oehler, Beisitzer Prof. Dr. C. Reuter). Es wurden auch einige Mitglieder (u.a. Gembris, Rötter, Höge, Kloppenburg, Behne) für ihre 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Desweiteren wurde auf die nächste Tagung hingewiesen, die in Kooperation mit der Gesellschaft für Musiktheorie vom 7.-10. Oktober (!) 2010 in Würzburg stattfinden wird.
So hat die diesjährige Tagung hoffentlich den Weg bereitet für eine Musikpsychologie, die die normativen Grenzen zwischen Musik verschiedener Herkunft, Machart und Hörerschaft überwindet und den "musikalischen Menschen" in den Mittelpunkt stellt. Mit den Worten von Franz Josef Wetz (2004, S. 307): "Den existenziellen Ernst der populären Musik, den populistische Begriffe wie Spaß, Vergnügen und Genuss nur unzureichend erfassen, versteht darum noch am ehesten, wer begriffen hat: Auch leichte Musik gehört zu den ‚Notrationen' der Menschen auf ihrem mitunter holprigen Lebensweg." Literatur: Wetz, F. J. (2004). Die Magie der Musik. Stuttgart: Klett-Cotta.

Bericht: Thomas Schäfer

2008 | 24. Jahrestagung | "Musikpsychologie im Kontext" | Hannover

Organisation:

Datum und Ort: 12.-14. September 2008, Hochschule für Musik und Theater

"Musikpsychologie im Kontext" - Tagung zum 25. Gründungsjubiläum der DGM in Hannover Vom 12.-14. September 2008 spürten 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie e.V. (DGM) den vielfältigen interdisziplinären Verbindungen des Fachs und den damaligen Visionen ihrer drei Gründer Klaus-Ernst Behne, Helga de la Motte-Haber und Günter Kleinen nach. Der Ort der Tagung war bedeutungsträchtig, denn die Gesellschaft hatte hier 1983 ihren Anfang genommen hatte. Die Keynotes (eingeladene Gastvorträge) zum Tagungsthema "Musikpsychologie im Kontext" gaben Einblicke in traditionelle fachspezifische und neue Schwerpunkte der systematischen Musikwissenschaft sowie Ausblicke auf Möglichkeiten der fachlichen Vernetzung und Interdisziplinarität. 14 weitere Vorträge sowie 30 angemeldete Posterbeiträge ergänzten das Bild einer überaus aktiven und international vernetzten deutschen Musikpsychologie.

Die mit 25 Jahren vergleichsweise junge Gesellschaft für Musikpsychologie hatte allen Grund zum Feiern: Die Vereinigung von systematischen Musikwissenschaftlern, Musikpädagogen, Psychologen und Medizinern ist seit ihrer Gründung in der deutschen Forschungslandschaft bekannt und hat seit einigen Jahren den Anschluss an die internationale Forschung gefunden. In einem Grußwort wies der Präsident der Gesellschaft für Musikforschung (GfM), Detlef Altenburg, auf die wachsende Bedeutung von Teildisziplinen wie der Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikethnologie und Popmusikforschung neben der historischen Musikwissenschaft hin. Er forderte unter großer Zustimmung der Anwesenden zu weiteren interdisziplinären Kooperationen auf.

Klaus-Ernst Behne, ebenfalls Gründungsmitglied der Gesellschaft und ehemaliger Präsident der Musikhochschule Hannover, ließ in seiner Ansprache während des Festakts im Hörsaal der Hochschule die damalige Gründungssituation noch einmal Revue passieren. Behne plädierte für eine Neuorientierung der Musikwissenschaft als Kulturwissenschaft. Sie müsse stärker eine "Ästhetik von unten", d.h. die Alltagskultur der Menschen, in den Blick nehmen. Warnend bemerkte Behne den Abbau von Hochschulstellen im Bereich der Musikwissenschaft.

Künstlerisch wurde der Festakt von Inna Klause am Akkordeon gestaltet. Ihr gelang es u. a. mit ihrer Zolotarev-Interpretation eine fast atemlose Spannung im Saal zu erzeugen.

Im Rahmen des Festakts wurde auch eine Festschrift zum Jubiläum vorgestellt, die in der Publikationsreihe des Instituts für Musikpädagogische Forschung erschienen ist (im Auftrag der DGM herausgegeben von Andreas C. Lehmann & Reinhard Kopiez).

Im weiteren Verlauf der Tagung war den drei Gründern Freude und Erleichterung anzumerken, denn die Öffnung der systematischen Musikwissenschaft hin zu anderen Bezugswissenschaften sowie die engagierte Diskussion nach den nationalen und internationalen Fachvorträgen entsprachen ganz ihren ursprünglichen Visionen. Die Vorträge und Poster, in denen aktuelle Forschung vorgestellt wurde, die die gesamte Bandbreite der Musikpsychologie mit ihren Bezugsdisziplinen Kulturwissenschaft, Pädagogik, Medizin und Lebenswissenschaften sowie dem Kernbereich der Musikwissenschaft abdeckte, wurden mit großem Interesse und angeregten Diskussionen aufgenommen.

Bericht: Markus Büring

2007 | 23. Jahrestagung | "Musik und Identität" | Gießen

Organisation: Prof. Dr. Claudia Bullerjahn und PD Dr. Richard von Georgi

Datum und Ort: 14.-16. September 2007, Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Justus-Liebig-Universität

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2006 | 22. Jahrestagung | "Musik und Emotion" | Freiburg

Organisation: Prof. Dr. Veronika Busch

Datum und Ort: 15.-17. September 2006, Institut für Musikermedizin der Hochschule für Musik

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2005 | 21. Jahrestagung | "Musik und Gedächtnis" | Würzburg

Organisation: Prof. Dr. Andreas Lehmann

Datum und Ort: 9.-11. September 2005, Hochschule für Musik

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2004 | 20. Jahrestagung | "Musikalisches Lernen in der Schule und anderswo" | Paderborn

Organisation:

Datum und Ort: 03.-05. September 2004, Tagungshaus Liborianum

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2003 | 19. Jahrestagung DGM & 5. ESCOM Konferenz | "Exp[ear]ience! Music in Science" | Hannover

Organisation: Prof. Dr. Reinhard Kopiez & Prof. Dr. Andreas Lehmann

Datum und Ort: 08.-13. September 2003, Hochschule für Musik, Theater und Medien

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2002 | 18. Jahrestagung | "Stimme und Singen – Psychologische Aspekte" | Madgeburg

Organisation:

Datum und Ort: 27.-29. September 2002, Studiengang Musiktherapie der Fachhochschule Magdeburg

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2001 | 17. Jahrestagung | "Musik im Alltag – Sozialpsychologie der Musik" | Hildesheim

Organisation:

Datum und Ort: 21.-23. September 2001, Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim

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2000 | 16. Jahrestagung | "Musikalische Begabung und Expertise" | Freiburg

Organisation:

Datum und Ort: 21.-23. September 2000, Musikhochschule Freiburg

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1999 | 15. Jahrestagung | "Musikalische Wahrnehmung und ihr Kontext" | Karlsruhe

Organisation:

Datum und Ort: 17.-19. September 1999, Musikhochschule Karlsruhe

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1998 | 14. Jahrestagung | "Thema" | Dortmund

Organisation:

Datum und Ort: 04.-06. September 1998, Universität Dortmund

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1997 | 13. Jahrestagung | "Musikpsychologie – Musikwissenschaft – Musikpädagogik" | Rostock

Organisation:

Datum und Ort:

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1996 | 12. Jahrestagung | "Musikrezeption am Ende des Jahrhunderts" | Freiburg

Organisation:

Datum und Ort:

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1995 | 11. Jahrestagung | "Ausdruck in der Musik" | Bremen

Organisation:

Datum und Ort:

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1994 | 10. Jahrestagung | "Musikpsychologie zwischen Emotion und Kognition" | Hannover

Organisation:

Datum und Ort:

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1993 | 09. Jahrestagung | "Musikalische Entwicklung in der Lebenszeitperspektive" | Münster

Organisation:

Datum und Ort:

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1992 | 08. Jahrestagung | "Musik als Medium - Musik im Medium" | Karlsruhe

Organisation:

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1991 | 07. Jahrestagung | "Musikalische Einfühlung und Kreativität" | Bremen

Organisation:

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1990 | 06. Jahrestagung | "Kulturelle Entwicklung und musikalisches Bewußtsein" | Schwäbisch Gmünd

Organisation:

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1989 | 05. Jahrestagung | "Wirkungen von Musik" | Klingenmünster/Pfalz

Organisation:

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1988 | 04. Jahrestagung | "Zeitwahrnehmung und musikalischer Rhythmus" | Hannover

Organisation:

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1987 | 03. Jahrestagung | "Kognitive Strukturen und ästhetisches Erleben" | Hamburg

Organisation:

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1986 | 02. Jahrestagung | "Laufende Forschungen, Standortbestimmung der Musikpsychologie" | München

Organisation:

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1985 | 01. Jahrestagung | "Lebenswelt Musik" | Hannover

Organisation:

Datum und Ort:

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